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Quellenangabe: e-recht24.de

Alle Veranstaltungen

Aktuelles | Demnächst

Willkommen auf der unserer Website.

Wir wünschen Ihnen allen ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest und alle Gute für 2018.

Bitte beachten Sie, dass unser Sekretariat vom 18.12.2017 bis zum 07.01.2018 geschlossen ist!!!

Planungen 2017/2018
- Im November 2017 ist eine neue Selbsterfahrungsgruppe (GSE10) (slow open Gruppe) mit wöchentlichen Terminen (jeweils Freitag nachmittag 2 Doppelstunden) gestartet - es gibt noch freie Plätze!!! - Gruppenleitung: Mariola Pawlowska - Kocela/ Dr. Kurt Husemann - genauere Informationen siehe Aus/Weiterbildung/Angebote/Selbsterfahrung

- Beginn einer neuen Theoriegruppe (THG7) 8 Blöcke von je 5 Doppelstunden (Freitag 18:00-21:30 Uhr; Samstag 9:30 - 15:30 Uhr) - Gruppenleitung: Dipl.-Psych. Kathrin Albert/ Dr. med. Robert Ohlrich  - genauere Informationen siehe Aus/Weiterbildung/Angebote/Theorie

- Beginn einer neuen Selbsterfahrungsgruppe in Blockform (GSE11) über 200 Doppelstunden - Gruppenleitung: Katrin Stumptner/ Dr. Stephan Alder - genauere Informationen siehe Aus/Weiterbildung/Angebote/Selbsterfahrung

- Fortführung der slow open Selbsterfahrungsgruppe in Blockform (GSE2) mit 5 WE Blöcken jährlich - Frei-So (10 Doppelstunden) mit neuer Gruppenleitung: Dipl.Psych. Michal Kaiser-Livne/Harald Küster - genauere Informationen folgen!


Nachlese: 17th International Symposium Berlin 2017 Crossing Borders: Social, Cultural and Clinical Challenges - Zusammenarbeit des BIG e.V mit der D3G (www.d3g.org) und der GASi (www.groupanalyticsociety.co.uk)
Vom 15.-19. August 2017 fand in Berlin diese beeindruckende internationale Tagung statt, zu der unser Institut, die D3G und die GASi über 600 Gäste aus aller Welt begrüßen durften.
Frau Dr. Vera Katermann hat in ihrem Artikel Eindrücke dieses internationalen Symposiums dargestellt (siehe Anhang am Anfang der Seite-ganz oben!).

Weitere Eindrücke und die Videos der Keynote lectures können Sie auf der Homepage von der Group Analytik Society international (www.groupanalyticsociety.co.uk) lesen.


Theoriewochenende Kinder- und Jugendlichen Gruppenanalyse GL. Katrin Stumptner, Andreas Opitz, Kader Kaynak

KiJug GA Theoriewochenende: 4.11./5.11.2016, Katrin Stumptner, Andreas Opitz, Kadir Kaynak, Freitag von 17.30 - 21.00 Uhr, Samstag von 9.30 - 15.00 Uhr
für alle, die Theorie nachholen müssen
Für alle Interessenten des BIG und der analytischen Institute

SÜDKURIER Nr. 22 vom 28.01.2016

Die NS Tätergeneration hat vieles verdrängt und verschwiegen und damit die nachfolgenden Generationen geprägt. Wie sehr zeigt der Gruppenanalytiker Gerhard Wilke beim Gedenktag im Zentrum für Psychiatrie.

TAZ Berlin 12.12.2015

Der Psychoanalytiker Vamik Volkan befriedet verfeindete Großgruppen und weist neue Wege in der Flüchtlingsarbeit. Wie ihm Hunde, Telefone und Monumente dabei helfen.

Liste der KV Berlin anerkannten SupervisorInnen des BIG

Liste der KV Berlin anerkannten SupervisorInnen des BIG - Stand Februar 2015:

Für analytische Gruppentherapie anerkannt:
Dr. med. Stephan Alder
Dr. med. Sabine Ebbinghaus
Dr. med. Kerstin Frommhold
Dr. med. Stephan Heyne
Dr. med. Kurt Höhfeld
Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Kurt Husemann
Dipl.- Psych. Dipl . Päd. Lothar Kittel
Dipl.-Psych. Michal Kaiser-Livne
Wilhelm Menke
Dipl. – Psych. Wilhelm Meyer
Dipl. – Psych. Horst Neumann
Dipl. - Psych. Hanna Reinhardt-Bork
Dr. med. Jobst Pohlmann
Dipl. Psych. Dipl. Päd. Martin Schirmkus
Dr. sc. med. Christoph Seidler
Dr. med. Mathias van Voorthuizen
Dipl.-Psych. Gerdi Zeller
Dr. med. Sara Zimmermann
Für tiefenpsychologische Gruppentherapie anerkannt:
Katrin Stumptner


 

Über das Institut - BIG

| Über das Institut - BIG
Das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. (BIG) ist ein Forum der Diskussion aktueller gruppenanalytischer und gruppenpsychotherapeutischer Fragestellungen. Anliegen ist die breite fachliche Diskussion für Praktiker und Interessierte.

Ein Schwerpunkt ist die Weiterbildung zum/zur Gruppenanalytiker/In. Hier sind ausdrücklich nicht nur ÄrztInnen und PsychologInnen, sondern alle an den verschiedenen Anwendungen der Gruppenanalyse Interessierte sehr herzlich für eine Weiterbildung eingeladen.

Öffentliche Vorträge und Werkstattgespräche, Fort- und Weiterbildung und Workshops sind weitere Angebote des Instituts.

Die Diskussion basiert auf den wissenschaftlichen Positionen Foulkes und Bions und entspricht in der Fort- und Weiterbildung den Standards der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G) und den Anforderungen der KBV.

Das Institut fördert aktiv die Verbindung zu den klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen und Instituten Berlins. Daraus ergibt sich ein lebendiger fachlicher Austausch der Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer der beteiligten Institute. Gemeinsam mit Berliner psychoanalytischen Weiterbildungsinstituten und Kliniken in Berlin und Brandenburg ist das BIG einer der Träger des Kollegium für Psychotherapeutische Medizin Berlin/Brandenburg e.V. (KPMB), das Inhalte der Facharzt-Weiterbildung vermittelt.

Seit 2008 ist das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. zentrales Weiterbildungsinstitut der D3G. www.d3g.org

Seit 2017 ist das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. anerkanntes Mitglied bei EGATIN (European Group Analytic Training Institutions Network).

Das BIG arbeitet in gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten mit der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin.

Seit 2015 gestaltet das BIG gemeinsamen mit den psychoanalytischen Aus- und Weiterbildungsinstituten in Berlin im Kontext der Langen Nacht der Wissenschaften die Lange Nacht der Psychoanalyse.

In 2017 gestaltet das BIG gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse D3G und der Group Analytic Society international (GASi) die alle drei Jahre stattfindende internationale Tagung in Berlin.










Geschichte und Verbindungen

Unter den klinisch-psychotherapeutisch arbeitenden Kollegen Berlins gab es immer ein reges Interesse an Gruppenanalyse und gruppenpsychotherapeutischer Praxis.

Während der Teilung und Eingrenzung der Stadt nutzte eine große Zahl psychoanalytisch-klinischer Praktiker West-Berlins die Weiterbildung der Institute GRAS, Heidelberg, Zürich, Göttingen, Altaussee sowie die Tagungen und Fortbildungsangebote der Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie im DAGG. Aber es bildete sich innerhalb der Stadt kein Zentrum gruppenanalytischer Diskussion und Weiterbildung. Ansätze dazu gab es jedoch in den psychoanalytischen Instituten.

In der DDR hatte sich die Intendierte Dynamische Gruppenpsychotherapie zum wesentlichen Verfahren der Psychotherapie entwickelt und fand in der stationären Psychotherapie breite Anwendung. Aber es gab natürlich zwischen Ost- und Westberliner Gruppenpsychotherapeuten nur äußerst wenige kollegiale Kontakte.

Nach der Aufhebung der vielfältigen Teilungen und Eingrenzungen änderte sich die Situation für die gruppenpsychotherapeutisch arbeitenden Kollegen Berlins. Aus den psychoanalytischen Instituten beider Teile der Stadt heraus entwickelte sich das Bedürfnis nach einem gemeinsamen Ort der Diskussion gruppenanalytischer Praxis in Berlin.

Nach einem mehrjährigen Vorlauf intensiver Diskussionen gruppenpsychotherapeutischer Praxis der Teilnehmer wurde 2003 das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. gegründet.

Die Verbundenheit der Mitglieder mit den Weiterbildungstraditionen der unterschiedlichen gruppenanalytischen Institute sowie die bereits bestehenden curricularen Ansätze in den psychoanalytischen Instituten ermöglichten eine schnelle Entwicklung der Weiterbildung und ein umfangreiches Programm wissenschaftlicher Diskussion und Fortbildung.

Die durch die Trennung bewirkte Vielfalt der Erfahrungen an verschiedenen Orten ist in der Zusammenführung zu einer kraftvollen Instituts-Dynamik geworden. Die langjährig von Gerhard Wilke, London, geleitete Großgruppenarbeit der Mitglieder ist eine wesentliche Grundlage der dynamischen Entwicklung des Instituts.

Im Rückblick auf die Entwicklung des Instituts ist deutlich, dass die Besonderheit der Gruppenanalyse zu ihrer Entwicklung in Berlin der Voraussetzung des freien Raums ohne Eingrenzungen und Aufteilungen bedurfte. 

Leitung des Instituts

Vorstand 

1. Vorsitzende:                           Dipl.-Psych. Kathrin Albert         praxisalbert@gmx.de
Stellvertretende Vorsitzende:   Dr. med. Kerstin Frommhold      kfrommhold@t-online.de

Vorstandsgruppe:

Dipl.-Psych. Beate Cohrs
Dr. med Robert Ohlrich
Dr. med. Raoul Riemann

Weiterbildungs-Ausschuss:

Leiter:              Dr. med. Stephan Alder                   st-alder@t-online.de 
Stellvertreter: Dipl.-Psych. Hermann Storm            he-storm@t-online.de

Dipl.-Psych. Petra Herwig
Dipl.-Psych. Mariola Pawlowska - Kocela
Dr. med. Stephan Rupprecht

Kandidatensprecher:

Frau Dipl.-Psych. Maria Puschbeck-Raetzell
maria_puschbeck@yahoo.de
0177-3095015

Herr Dirk Effler
effler@effler-consulting.de
030 1703367247

Großgruppenleitung und Supervision:

Gerhard Wilke 

 

Satzung des Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.

- Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.05.08
- Änderungsbeschluss des geschäftsführenden Vorstands vom 15.10.09 bezüglich § 9.6 auf Anregung der Finanzbehörden

§ 1 Name, Sitz, Zweck und Aufgaben.
Das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. mit Sitz in Berlin verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Bildung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Die Vermittlung der Erkenntnisse der wissenschaftlichen Disziplin Gruppenanalyse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung von Informationsvorträgen für die Öffentlichkeit. Für Informationsveranstal-tungen und Vorträge werden keine Eintrittsgelder erhoben;
- Den Austausch gruppenanalytisch arbeitender Mitglieder des Vereins mit der Öffentlichkeit und eine zeitnahe Veröffentlichung der Diskussionsergebnisse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung einer Weiterbildung für gruppenanalytisch interessierte Angehörige pädagogischer, klinischer, pflegerischer und anderer Berufsgruppen mit dem Ziel, sich für gruppenanalytische Arbeit in den o.g. Arbeitsfeldern zu qualifizieren. Die Qualifizierung wird gewährleistet durch die Erfüllung fachlicher Standards entsprechend den Vorgaben und Richtlinien der Bundesärztekammer, der Bundespsychotherapeutenkammer, der Gesundheitsbehörden des Bundes und des Landes Berlin sowie sozialrechtlich relevanter Vorschriften und in Abstimmung mit den von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ausbildungsberechtigten Aus- und Weiterbildungs-Instituten.
- Die Förderung gegenseitigen wissenschaftlichen Austausches sowie die Einrichtung von Kooperationen mit gruppenanalytischen Instituten und Universitäten, sowie Universitätskliniken und Hochschulen, insbesondere der Fachbereiche Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medizin, einschließlich entsprechender internationaler Einrichtungen, sofern sie gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind.
§ 2 Selbstlose Tätigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 3 Mittel des Vereins
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 4 Ausgaben und Vergütungen
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 5 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung


§ 6 Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied kann werden, wer hinsichtlich gruppentherapeutischer Qualifikation die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft in den Sektionen Analytische Gruppentherapie und Intendierte Dynamische Gruppentherapie des DAGG bzw. die gruppentherapeutische Qualifikation der KBV-Anforderungen hinsichtlich analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Gruppenpsychotherapie (Anforderungen der Vereinbarungen und Richtlinien) oder gleichwertige Quali-fikationen erfüllt. Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich vorliegen. Der Beantragende muss sich der Mitgliederversammlung vor der Wahl persönlich vorstellen.
2. Außerordentliches Mitglied kann werden jede/r Ausbildungskandidat/In des Berliner Gruppenanalytischen Instituts mit dem Erreichen des Praktikantenstatus. Außerordentliche Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Sie können die MV bei Abstimmungen beraten, haben jedoch kein Stimmrecht.
3. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.
4. Über die Höhe zu zahlender Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
- Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres
- Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss wegen zweijähriger Säumigkeit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen nach rechtzeitiger eingeschriebener Mahnung oder wegen groben Verstoßes gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Hierzu bedarf es einer Mitteilung in der Einladung zur Mitgliederversammlung und einer ¾ -Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Für den Verein und die Kandidaten in der Weiterbildung sind die Ethik-Leitlinien der DGPT verbindlich.


§ 7 Organe des Vereins

1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung
4. der Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Austausch
5. der Beirat


§ 8 Die Mitgliederversammlung (MV)

1. Die ordentliche MV ist einmal jährlich einzuberufen. Außerordentliche Mitglieder-versammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist.
2. Die Einberufung der MV erfolgt schriftlich, auch durch Fax oder e-mail, durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Anträge zur Tagesordnung können von allen Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen dem Vorstand zwei Wochen vor dem Versammlungstermin vorliegen.
3. Die MV ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde. Für Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins gelten die unter §13 formulierten Voraussetzungen.
4. Die MV fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
5. Über die MV ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll muß, vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben, allen Mitgliedern zugänglich gemacht werden.
6. Aufgaben der MV. Die MV als das oberste beschlussfassende Organ des Vereins entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten. In ihre Zuständigkeit fallen insbesondere
- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.
- Entgegennahme des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer
- Entlastung und Wahl bzw. Abberufung der Mitglieder des Vertretungsvorstands
- Wahl von zwei Kassenprüfern, die stimmberechtigte Mitglieder sind und nicht dem Vorstand angehören, für die Dauer der Amtszeit des Vertretungsvorstands
- Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder, soweit schriftliche Anträge dazu vorliegen und die Antragsteller/innen anwesend sind
- Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
- Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
- Entscheidung von vereinsinternen wie -externen berufspolitischen Fragen
- Festsetzung des Mitgliedsbeitrags.


§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden und dem ersten und dem zweiten Stellvertreter. Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
2. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung in gesonderten Wahlgängen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt. Gegebenenfalls findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt hatten, statt. Werden für die Ämter des Vorsitzenden und der Stellvertreter jeweils nur ein Kandidat aufgestellt, können Vorsitzender und Stellvertreter in einem gemeinsamen Wahlgang gewählt werden. Die Wahlen sind auf Antrag eines ordentlichen Mitglieds geheim.
3. Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, wählt die MV ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
4. Der Vorstand kann jederzeit Mitglieder oder andere Fachleute für besondere Aufgaben heranziehen.
5. Der Vorstand ist für die Erledigung der laufenden Geschäfte und darüber hinaus für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. Dazu gehören insbesondere: Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Ausführung von deren Beschlüssen, Erstellung des Jahresberichts, Vertretung der gemeinsamen berufspolitischen Interessen aller Mitglieder.
6. Der Vorsitzende und alle weiteren Funktionsträger entsprechend der Satzung des Vereins haben Anspruch auf eine angemessene Aufwandsentschädigung, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Werden Mitglieder oder andere Personen vom Vorstand zur Wahrnehmung von Aufgaben des Vereins beauftragt, so finden die für den Vorstand geltenden Regeln entsprechende Anwendung.


§ 10 Der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung

1. Der Ausschuss besteht aus mindestens 5 ordentlichen Mitgliedern des Vereins. Zusätzlich gehören ihm zwei Vertreter der Ausbildungskandidaten mit beratender Stimme an. Davon sollen der/die Leiter/In des Ausschusses sowie der/die Stellvertreter/In sowie ein weiteres Mitglied GruppenlehranalytikerInnen nach den Richtlinien der Sektionen Analytische Gruppenpsychotherapie und Intendierte Dynamische Gruppentherapie des DAGG sein. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Ausschuss kann weitere ordentliche Mitglieder kooptieren. Die Dauer einer Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Die Weiterbildungsordnung orientiert sich an den Weiterbildungs - Richtlinien der Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie und Intendierte Dynamische Gruppentherapie des DAGG.
3. Der Ausschuss beschließt das Curriculum und die Aufnahme der Bewerber zur Weiterbildung und führt das Abschlusscolloqium durch. Er koordiniert den praktischen Teil der Weiterbildung. Beschlüsse bedürfen der Genehmigung des Vorstands.
4. Der Ausschuss macht dem Vorstand Vorschläge zur Ernennung von Gruppenlehranalytikern, Dozenten und Lehrbeauftragten des Instituts sowie Vorschläge zur Beauftragung für die Durchführung von Zulassungsinterviews, Lehrgruppensupervision und Gruppenselbsterfahrung.
5. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.


§ 11 Der Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Austausch

1. Der Ausschuss besteht aus mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern des Vereins, die mit einem Leiter aus ihrer Mitte von der MV gewählt werden. Die zeitliche Dauer der Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Aufgabe des Ausschusses ist die Förderung und Betreuung von gruppen-analytischen und gruppenpsychotherapeutischen Forschungsarbeiten sowie die Organisation des wissenschaftlichen Austausches der Mitglieder.
3. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.

§ 12 Der Beirat

1. Der Beirat besteht aus je einem Vertreter der Einrichtungen, die hinsichtlich der Wahrnehmung des Weiter- und Fortbildungsangebots einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Gruppenanalyse abgeschlossen haben.
2. Der Beirat hat beratende Funktion hinsichtlich aller Fragen, die Lehrinhalte und -umfang für die kooperierenden Einrichtungen betreffen.
3. Der Beirat wird vom Vorstand mindestens einmal im Jahr schriftlich mit einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen und Bekanntgabe der Tagesordnung, die der aus seiner Mitte gewählte Beirats-Vorsitzende erstellt hat, einberufen.
4. Die Mitglieder des Beirats werden über die laufenden Geschäfte des Vereins und die Beschlüsse des Vorstandes regelmäßig und nach Bedarf unterrichtet. Die Beiratsmitglieder können an Vorstandssitzungen auf Beschluss des Vorstands beratend teilnehmen.


§ 13 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

1. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder zur Beschlussfähigkeit erforderlich.
1.1 Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Nr. 1 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
1.2 Die erneute Versammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder. Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins bedürfen dabei der 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
1.3 Die Einladung zur weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten.
2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

Kooperation und Links

Kooperierende Berliner DGPT-Institute (Psychoanalytische Weiterbildung) und Universitäten

International Psychoanalytic University, Berlin, Stromstraße 3 in 10555 Berlin; http:// www.ipu-berlin.de

Institut für Psychotherapie Berlin (IfP): http://www.ifp-berlin.de

C. G. Jung- Institut Berlin e. V.: http://www.cgjung-institut-berlin.de

Berliner Psychoanalytisches Institut (Karl-Abraham-Institut): http://www.bpi-psa.de

Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP): http://www.bipp-berlin.de

Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin (APB): http://www.apb.de

Institut für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik Berlin (IPB): http://www.ipb-dpg-berlin.de

Alfred-Adler-Institut Berlin (AAI): http://www.adlerinstitut-berlin.de

Edith-Jacobson-Institut Berlin (EJI): http://www.edith-jacobson-institut.de



Kooperierende Einrichtungen der Facharzt-Weiterbildung

Kollegium für Psychotherapeutische Medizin
Berlin-Brandenburg e.V. (KPMB): http://www.kpmb-info.de



Fachgesellschaften / Berufsverbände

Berufsverband approbierter Gruppenpsychotherapeuten http://www.BAG.info.ms

Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G): http://www.D3G.org

Group Analytic Society (International) London: http:// www.groupanalyticsociety.co.uk

Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT): http://www.dgpt.de

Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV): http://www.dpv-psa.de

Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG): http://www.dpg-psa.de

Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie (DGAP): http://www.cgjung.de

Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie: http://www.dgip.de

Europäische Vereinigung für Transkulturelle Gruppenanalyse (EATGA) http://www.eatga.net

EGATIN (European Group Analytic Training Institut Network) http://www.egatin.net

Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland (VAKJP): http://vakjp.de



Diverse

Ärztekammer Berlin: http://www.aerztekammer-berlin.de

Psychotherapeutenkammer Berlin: http://www.psychotherapeutenkammer-berlin.de

Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KV): http://www.kvberlin.de

Kassenärztliche Bundesvereinigung: http://www.kbv.de

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM): http://www.dgpm.de

Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM): http://www.dkpm.de
 

Impressum

Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.
Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin

Büro und Kontakt (nur Postadresse)
Stephensonstraße 16
14482 Potsdam

Telefonische Sprechzeiten: Di und Mi von 12:00-13:00 Uhr
Tel. 0331-70 41 78 11, Fax 0331-70 41 78 10

Mail: sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de
Internet: www.gruppenanalyse-berlin.de

Vorsitzende
Dipl.-Psych. Hanna Reinhardt-Bork
Augustastraße 5A
12203 Berlin
Telefon: 030 - 84 41 26 24

Vereinsregister Nr. 25593 Nz beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg


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Satzung

- Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.05.08
- Änderungsbeschluss des geschäftsführenden Vorstands vom 15.10.09 bezüglich § 9.6 auf Anregung der Finanzbehörden

§ 1 Name, Sitz, Zweck und Aufgaben
Das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. mit Sitz in Berlin verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Bildung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Die Vermittlung der Erkenntnisse der wissenschaftlichen Disziplin Gruppenanalyse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung von Informationsvorträgen für die Öffentlichkeit. Für Informationsveranstal-tungen und Vorträge werden keine Eintrittsgelder erhoben;
- Den Austausch gruppenanalytisch arbeitender Mitglieder des Vereins mit der Öffentlichkeit und eine zeitnahe Veröffentlichung der Diskussionsergebnisse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung einer Weiterbildung für gruppenanalytisch interessierte Angehörige pädagogischer, klinischer, pflegerischer und anderer Berufsgruppen mit dem Ziel, sich für gruppenanalytische Arbeit in den o.g. Arbeitsfeldern zu qualifizieren. Die Qualifizierung wird gewährleistet durch die Erfüllung fachlicher Standards entsprechend den Vorgaben und Richtlinien der Bundesärztekammer, der Bundespsychotherapeutenkammer, der Gesundheitsbehörden des Bundes und des Landes Berlin sowie sozialrechtlich relevanter Vorschriften und in Abstimmung mit den von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ausbildungsberechtigten Aus- und Weiterbildungs-Instituten.
- Die Förderung gegenseitigen wissenschaftlichen Austausches sowie die Einrichtung von Kooperationen mit gruppenanalytischen Instituten und Universitäten, sowie Universitätskliniken und Hochschulen, insbesondere der Fachbereiche Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medizin, einschließlich entsprechender internationaler Einrichtungen, sofern sie gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind.

§ 2 Selbstlose Tätigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mittel des Vereins
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4 Ausgaben und Vergütungen
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung


§ 6 Mitgliedschaft
1. Ordentliches Mitglied kann werden, wer hinsichtlich gruppentherapeutischer Qualifikation die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft in der D3G bzw. die gruppentherapeutische Qualifikation der KBV-Anforderungen hinsichtlich analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Gruppenpsychotherapie (Anforderungen der Vereinbarungen und Richtlinien) oder gleichwertige Quali-fikationen erfüllt. Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich vorliegen. Der Beantragende muss sich der Mitgliederversammlung vor der Wahl persönlich vorstellen.
2. Außerordentliches Mitglied kann werden jede/r Ausbildungskandidat/In des Berliner Gruppenanalytischen Instituts mit dem Erreichen des Praktikantenstatus. Außerordentliche Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Sie können die MV bei Abstimmungen beraten, haben jedoch kein Stimmrecht.
3. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.
4. Über die Höhe zu zahlender Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
- Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres
- Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss wegen zweijähriger Säumigkeit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen nach rechtzeitiger eingeschriebener Mahnung oder wegen groben Verstoßes gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Hierzu bedarf es einer Mitteilung in der Einladung zur Mitgliederversammlung und einer ¾ -Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Für den Verein und die Kandidaten in der Weiterbildung sind die Ethik-Leitlinien der DGPT verbindlich.


§ 7 Organe des Vereins
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung
4. der Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Austausch
5. der Beirat


§ 8 Die Mitgliederversammlung (MV)
1. Die ordentliche MV ist einmal jährlich einzuberufen. Außerordentliche Mitglieder-versammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist.
2. Die Einberufung der MV erfolgt schriftlich, auch durch Fax oder e-mail, durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Anträge zur Tagesordnung können von allen Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen dem Vorstand zwei Wochen vor dem Versammlungstermin vorliegen.
3. Die MV ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde. Für Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins gelten die unter §13 formulierten Voraussetzungen.
4. Die MV fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
5. Über die MV ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll muß, vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben, allen Mitgliedern zugänglich gemacht werden.
6. Aufgaben der MV. Die MV als das oberste beschlussfassende Organ des Vereins entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten. In ihre Zuständigkeit fallen insbesondere
- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.
- Entgegennahme des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer
- Entlastung und Wahl bzw. Abberufung der Mitglieder des Vertretungsvorstands
- Wahl von zwei Kassenprüfern, die stimmberechtigte Mitglieder sind und nicht dem Vorstand angehören, für die Dauer der Amtszeit des Vertretungsvorstands
- Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder, soweit schriftliche Anträge dazu vorliegen und die Antragsteller/innen anwesend sind
- Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
- Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
- Entscheidung von vereinsinternen wie -externen berufspolitischen Fragen
- Festsetzung des Mitgliedsbeitrags.


§ 9 Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden und dem ersten und dem zweiten Stellvertreter. Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
2. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung in gesonderten Wahlgängen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt. Gegebenenfalls findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt hatten, statt. Werden für die Ämter des Vorsitzenden und der Stellvertreter jeweils nur ein Kandidat aufgestellt, können Vorsitzender und Stellvertreter in einem gemeinsamen Wahlgang gewählt werden. Die Wahlen sind auf Antrag eines ordentlichen Mitglieds geheim.
3. Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, wählt die MV ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
4. Der Vorstand kann jederzeit Mitglieder oder andere Fachleute für besondere Aufgaben heranziehen.
5. Der Vorstand ist für die Erledigung der laufenden Geschäfte und darüber hinaus für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. Dazu gehören insbesondere: Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Ausführung von deren Beschlüssen, Erstellung des Jahresberichts, Vertretung der gemeinsamen berufspolitischen Interessen aller Mitglieder.
6. Der Vorsitzende und alle weiteren Funktionsträger entsprechend der Satzung des Vereins haben Anspruch auf eine angemessene Aufwandsentschädigung, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Werden Mitglieder oder andere Personen vom Vorstand zur Wahrnehmung von Aufgaben des Vereins beauftragt, so finden die für den Vorstand geltenden Regeln entsprechende Anwendung.


§ 10 Der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung
1. Der Ausschuss besteht aus mindestens 5 ordentlichen Mitgliedern des Vereins. Zusätzlich gehören ihm zwei Vertreter der Ausbildungskandidaten mit beratender Stimme an. Davon müssen der/die Leiter/In des Ausschusses sowie der/die Stellvertreter/In sowie ein weiteres Mitglied GruppenlehranalytikerInnen nach den Richtlinien der D3G sein. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Ausschuss kann weitere ordentliche Mitglieder kooptieren. Die Dauer einer Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Die Weiterbildungsordnung orientiert sich an den Weiterbildungs - Richtlinien der D3G.  
3. Der Ausschuss beschließt das Curriculum und die Aufnahme der Bewerber zur Weiterbildung und führt das Abschlusscolloqium durch. Er koordiniert den praktischen Teil der Weiterbildung. Beschlüsse bedürfen der Genehmigung des Vorstands.
4. Der Ausschuss macht dem Vorstand Vorschläge zur Ernennung von Gruppenlehranalytikern, Dozenten und Lehrbeauftragten des Instituts sowie Vorschläge zur Beauftragung für die Durchführung von Zulassungsinterviews, Lehrgruppensupervision und Gruppenselbsterfahrung.
5. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.


§ 11 Der Ausschuss Wissenschaft und Forschung
1. Der Ausschuss besteht aus mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern des Vereins, die mit einem Leiter aus ihrer Mitte von der MV gewählt werden. Die zeitliche Dauer der Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Aufgabe des Ausschusses ist die Förderung und Betreuung von gruppen-analytischen und gruppenpsychotherapeutischen Forschungsarbeiten sowie die Organisation des wissenschaftlichen Austausches der Mitglieder.
3. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.

§ 12 Der Beirat
1. Der Beirat besteht aus je einem Vertreter der Einrichtungen, die hinsichtlich der Wahrnehmung des Weiter- und Fortbildungsangebots einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Gruppenanalyse abgeschlossen haben.
2. Der Beirat hat beratende Funktion hinsichtlich aller Fragen, die Lehrinhalte und -umfang für die kooperierenden Einrichtungen betreffen.
3. Der Beirat wird vom Vorstand mindestens einmal im Jahr schriftlich mit einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen und Bekanntgabe der Tagesordnung, die der aus seiner Mitte gewählte Beirats-Vorsitzende erstellt hat, einberufen.
4. Die Mitglieder des Beirats werden über die laufenden Geschäfte des Vereins und die Beschlüsse des Vorstandes regelmäßig und nach Bedarf unterrichtet. Die Beiratsmitglieder können an Vorstandssitzungen auf Beschluss des Vorstands beratend teilnehmen.


§ 13 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

1. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder zur Beschlussfähigkeit erforderlich.
1.1 Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Nr. 1 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
1.2 Die erneute Versammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder. Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins bedürfen dabei der 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
1.3 Die Einladung zur weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten.
2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.