Datenschutzerklärung

Wir haben unsere Datenschutzerklärung am 19.05.2018 aktualisiert, damit Änderungen berücksichtigt werden, die wir zur Stärkung Ihrer Datenschutzrechte vorgenommen haben.
Dies ist Teil unserer Verpflichtung zu Transparenz bezüglich der Nutzung und sicheren Aufbewahrung Ihrer Daten.
Wir haben außerdem Änderungen vorgenommen, die die neuen Standards des europäischen Datenschutzrechts, die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), berücksichtigen.

Die Datenschutzbeauftragte des BIG ist Frau Diana Wendt.


Datenschutzerklärung nach der DSGVO

1. Name und Anschrift des Verantwortlichen

Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist das:

Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.
Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin

Büro und Kontakt (nur Postadresse)
Stephensonstraße 16
14482 Potsdam

Mail: sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de
Internet: www.gruppenanalyse-berlin.de

Vorsitzende
Dipl.-Psych. Kathrin Albert
Wilhelmshöher Straße 17
12161 Berlin
Telefon: 030 - 32303003

Vereinsregister Nr. 25593 Nz beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

2. Allgemeines zur Datenverarbeitung


1. Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich.

Wir verarbeiten personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Verarbeitung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt regelmäßig nur nach Einwilligung des Nutzers.

Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per e-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

2. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.

Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.

Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der unser Unternehmen unterliegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.

Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

3. Datenlöschung und Speicherdauer

Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

3. Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfiles


1. Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.

Folgende Daten werden hierbei erhoben:

  • Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version
  • Das Betriebssystem des Nutzers
  • Den Internet-Service-Provider des Nutzers
  • Die IP-Adresse des Nutzers
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt
  • Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden

Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles unseres Systems gespeichert.

Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt.


2. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.


3. Zweck der Datenverarbeitung

Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.

Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt.

In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.


4. Dauer der Speicherung

Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

Im Falle der Speicherung der Daten in Logfiles ist dies nach spätestens sieben Tagen der Fall. Eine darüberhinausgehende Speicherung ist möglich. In diesem Fall werden die IP-Adressen der Nutzer gelöscht oder verfremdet, sodass eine Zuordnung des aufrufenden Clients nicht mehr möglich ist.


5. Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

4. Verwendung von Cookies und Google webfonts

1. Cookies

Die Internetseiten verwenden teilweise sog. Cookies zum Wiedererkennen mehrfacher Nutzung eines Angebots durch denselben Nutzer/Internetanschlussinhaber. Cookies sind kleine Textdateien, die Ihr Internet-Browser auf Ihrem Rechner ablegt und speichert. Sie dienen dazu, unseren Internetauftritt und unsere Angebote zu optimieren.

Es handelt sich dabei zumeist um sog. "Session-Cookies", die nach dem Ende Ihres Besuches wieder gelöscht werden.

Teilweise geben diese Cookies jedoch Informationen ab, um Sie automatisch wieder zu erkennen. Diese Wiedererkennung erfolgt aufgrund der in den Cookies gespeicherten IP-Adresse. Die so erlangten Informationen dienen dazu, unsere Angebote zu optimieren und Ihnen einen leichteren Zugang auf unsere Seite zu ermöglichen.

Sie haben die Möglichkeit, die Speicherung des Cookies auf Ihrem Gerät zu verhindern, indem Sie in Ihrem Browser entsprechende Einstellungen vornehmen. Es ist nicht gewährleistet, dass Sie auf alle Funktionen dieser Website ohne Einschränkungen zugreifen können, wenn Ihr Browser keine Cookies zulässt.

Weiterhin können Sie durch ein Browser-Plugin verhindern, dass die durch Cookies gesammelten Informationen (inklusive Ihrer IP-Adresse) an die Google Inc. gesendet und von der Google Inc. genutzt werden. Folgender Link führt Sie zu dem entsprechenden Plugin: https://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de

Hier finden Sie weitere Informationen zur Datennutzung durch die Google Inc.: https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de


2. Google Webfonts

Diese Seite verwendet zur Darstellung der Schrift sogenannte Webfonts.

Diese werden von Google bereitgestellt http://www.google.com/webfonts/de

Dazu lädt beim aufrufen unserer Seite ihr Browser die benötigte Webfont in ihren Browsercache. Dies ist notwendig damit auch ihr Browser eine optisch verbesserte Darstellung unserer Texte anzeigen kann.

Wenn ihr Browser diese Funktion nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von ihrem Computer zur Anzeige genutzt. Weitergehende Informationen zu Google Webfonts finden sie unter https://developers.google.com/fonts/faq?hl=de-DE&csw=1

Allgemeine Informationen zum Thema Datenschutz bei Google finden sie unter http://www.google.com/intl/de-DE/policies/privacy/


3. SSL-Verschlüsselung

Unsere Website nutzt aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel der Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-Verschlüsselung.

Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von

"http://" auf "https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

 

5. Rechte der betroffenen Person

Die folgende Auflistung umfasst alle Rechte der Betroffenen nach der DSGVO. Rechte, die für die eigene Webseite keine Relevanz haben, müssen nicht genannt werden. Insoweit kann die Auflistung gekürzt werden.

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S. der DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

1. Auskunftsrecht

Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

(1)       die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;

(2)       die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;

(3)       die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;

(4)       die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;

(5)       das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;

(6)       das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;

(7)       alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;

(8)       das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.


2. Recht auf Berichtigung

Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.


3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

(1)       wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;

(2)       die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;

(3)       der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder

(4)       wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.


4. Recht auf Löschung

a)        Löschungspflicht

Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

(1)       Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.

(2)       Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

(3)       Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.

(4)       Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.

(5)       Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.

(6)                   Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.


5. Information an Dritte

Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.


6. Ausnahmen

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

(1)       zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;

(2)       zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;

(3)       aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;

  • für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
  • zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.



7. Recht auf Unterrichtung


Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.


8. Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

(1)       die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und

(2)       die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.


9. Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.


10. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.


11. Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

(1)       für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,

(2)       aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder

(3)       mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.


12. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

6. Pflichten der betroffenen Person

Keine Abmahnung ohne Kontakt!

Im Falle der Geltendmachung von Ansprüchen jeglicher Art aus Urheber-, wettbewerbsrechtlichen sowie markenrechtlichen und datenrechtlichen Angelegenheiten bitten wir zur Vermeidung unnötiger Rechtsstreitigkeiten, Abmahnungen und Kosten, uns umgehend zu kontaktieren.
Falls Ansprüche der oben genannten Art reklamiert werden, sagen wir bereits hier vor einer endgültigen rechtsverbindlichen Klärung Abhilfe zu, durch die eine eventuelle Wiederholungsgefahr verbindlich ausgeschlossen ist.

Sollte der Inhalt oder die Aufmachung dieser Seiten fremde Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verletzen, so bitten wir um eine entsprechende Nachricht ohne Kostennote. Die Beseitigung einer möglicherweise von diesen Seiten ausgehenden Schutzrecht-Verletzung durch Schutzrecht-Inhaberinnen selbst darf nicht ohne unsere Zustimmung stattfinden.

Eine dennoch ergehende Kostennote einer anwaltlichen Abmahnung ohne vorhergehende Kontaktaufnahme würde sodann wegen Nichtbeachtung einer Schadensminderungspflicht zurückgewiesen. 

Die in diesem Sinne unnötigen bzw. unberechtigten Abmahnungen und Folgemaßnahmen würden mit einer negativen Feststellungsklage beantwortet. Dies gilt auch für  Abmahnungen, die unter § 8 (4) UWG fallen.



7. Salvatorische Klausel

Rechtswirksamkeit dieser Erklärung

Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

 

 Dipl. Psych. Kathrin Albert
Vorsitzende des Vorstandes des Berliner Instituts für Gruppenanalyse (BIG e.V.) im Namen des Vorstandes




Alle Veranstaltungen

Aktuelles | Demnächst




Wir möchten Sie zu folgenden Veranstaltungen einladen

Info-Veranstaltung am BIG für Interessenten an einer Weiterbildung am Freitag, den 15. Juni 2018 um 17:00 Uhr.

Wir laden alle an einer Weiterbildung Interessierten herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung des Instituts am Freitag, 15. Juni, 17 Uhr, in unsere Räume in der Schönhauser Alle 175, Gartenhaus, 1. Etage, Raum Rheinsberg ein.
Vertreter/innen des Vorstands, des Weiterbildungsausschusses und der Weiterbildungsteilnehmer/innen stellen unser Institut vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

Außerordentliche Mitgliederversammlung am Freitag, den 15. Juni um 19:00.


Ort: Schönhauser Allee 175, Gartenhaus, Raum Rheinsberg, 1. OG rechts. 


Gruppenanalytisches Gespräch Juni 2018

"Vom Träumen in der Gruppe. Wie Bedeutungen im Assoziationsprozess der Gruppe Gestalt annehmen."
Gruppenleitung:  Dr. phil. Bettina Ganse, Dr. Mathias van Voorthuizen
Zeitpunkt:          22.06.2018 ab 19:00 Uhr
Ort:                   Schönhauser Allee 175, Gartenhaus, Raum Rheinsberg 1.OG rechts

Gruppenanalytisches Seminar November 2018

"GRUPPENANALYSE MIT KINDERN; JUGENDLICHEN UND BEZUGSPERSONEN"
(ausführlich siehe Anhang)
Gruppenleitung: Dipl.Psych. Hanna Reinhardt-Bork; Katrin Stumptner
Zeitpunkt: 30.11.2018 - 01.12.2018
Freitag:  17:30 - 19:00 Uhr, 19:15 - 20:45 Uhr
Samstag:09:30 - 11:00 Uhr; 11:15 - 12:45 Uhr, 14:00 - 15:30 Uhr
Ort:        Schönhauser Allee 175, Gartenhaus, Raum Rheinsberg, 1.OG rechts

Das Seminar über fünf Doppelstunden Theorie und die gruppenanalytischen Gespräche können auch zum Nachholen verpassten Theoriestunden in den Theoriegruppen genutzt werden!
T-Seminar-Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen und Bezugspersonen.pdf


In folgenden Selbsterfahrungsgruppen gibt es noch freie Plätze:                                                                                                                           
- Im November 2017 ist eine slow open Selbsterfahrungsgruppe (GSE10) (slow open Gruppe) mit wöchentlichen Terminen (jeweils Freitag nachmittag 2 Doppelstunden) gestartet - Gruppenleitung: Mariola Pawlowska - Kocela/ Dr. Kurt Husemann - genauere Informationen siehe Aus/Weiterbildung/Angebote/Selbsterfahrung

- Im Mai 2018 ist eine Selbsterfahrungsgruppe in Blockform (GSE11) über 200 Doppelstunden gestartet - Gruppenleitung: Katrin Stumptner/ Dr. Stephan Alder - genauere Informationen siehe Aus/Weiterbildung/Angebote/Selbsterfahrung

- Die sllow open Selbsterfahrungsgruppe in Blockform (GSE2) mit 5 WE Blöcken jährlich - Frei-So (10 Doppelstunden) wird mit neuer Gruppenleitung: Dipl.Psych. Michal Kaiser-Livne/Harald Küster fortgeführt - genauere Informationen siehe Aus/Weiterbildung/Angebote/Selbsterfahrung

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Gruppenleitung und den Weiterbildungsausschuss.

Theoriewochenende Kinder- und Jugendlichen Gruppenanalyse GL. Katrin Stumptner, Andreas Opitz, Kader Kaynak

KiJug GA Theoriewochenende: 4.11./5.11.2016, Katrin Stumptner, Andreas Opitz, Kadir Kaynak, Freitag von 17.30 - 21.00 Uhr, Samstag von 9.30 - 15.00 Uhr
für alle, die Theorie nachholen müssen
Für alle Interessenten des BIG und der analytischen Institute

SÜDKURIER Nr. 22 vom 28.01.2016

Die NS Tätergeneration hat vieles verdrängt und verschwiegen und damit die nachfolgenden Generationen geprägt. Wie sehr zeigt der Gruppenanalytiker Gerhard Wilke beim Gedenktag im Zentrum für Psychiatrie.

TAZ Berlin 12.12.2015

Der Psychoanalytiker Vamik Volkan befriedet verfeindete Großgruppen und weist neue Wege in der Flüchtlingsarbeit. Wie ihm Hunde, Telefone und Monumente dabei helfen.

Liste der KV Berlin anerkannten SupervisorInnen des BIG

Liste der KV Berlin anerkannten SupervisorInnen des BIG - Stand Februar 2015:

Für analytische Gruppentherapie anerkannt:
Dr. med. Stephan Alder
Dr. med. Sabine Ebbinghaus
Dr. med. Kerstin Frommhold
Dr. med. Stephan Heyne
Dr. med. Kurt Höhfeld
Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Kurt Husemann
Dipl.- Psych. Dipl . Päd. Lothar Kittel
Dipl.-Psych. Michal Kaiser-Livne
Wilhelm Menke
Dipl. – Psych. Wilhelm Meyer
Dipl. – Psych. Horst Neumann
Dipl. - Psych. Hanna Reinhardt-Bork
Dr. med. Jobst Pohlmann
Dipl. Psych. Dipl. Päd. Martin Schirmkus
Dr. sc. med. Christoph Seidler
Dr. med. Mathias van Voorthuizen
Dipl.-Psych. Gerdi Zeller
Dr. med. Sara Zimmermann
Für tiefenpsychologische Gruppentherapie anerkannt:
Katrin Stumptner


 

Über das Institut - BIG

| Über das Institut - BIG
Das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. (BIG) ist ein Forum der Diskussion aktueller gruppenanalytischer und gruppenpsychotherapeutischer Fragestellungen. Anliegen ist die breite fachliche Diskussion für Praktiker und Interessierte.

Ein Schwerpunkt ist die Weiterbildung zum/zur Gruppenanalytiker/In. Hier sind ausdrücklich nicht nur ÄrztInnen und PsychologInnen, sondern alle an den verschiedenen Anwendungen der Gruppenanalyse Interessierte sehr herzlich für eine Weiterbildung eingeladen.

Öffentliche Vorträge und Werkstattgespräche, Fort- und Weiterbildung und Workshops sind weitere Angebote des Instituts.

Die Diskussion basiert auf den wissenschaftlichen Positionen Foulkes und Bions und entspricht in der Fort- und Weiterbildung den Standards der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G) und den Anforderungen der KBV.

Das Institut fördert aktiv die Verbindung zu den klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen und Instituten Berlins. Daraus ergibt sich ein lebendiger fachlicher Austausch der Mitglieder und Weiterbildungsteilnehmer der beteiligten Institute. Gemeinsam mit Berliner psychoanalytischen Weiterbildungsinstituten und Kliniken in Berlin und Brandenburg ist das BIG einer der Träger des Kollegium für Psychotherapeutische Medizin Berlin/Brandenburg e.V. (KPMB), das Inhalte der Facharzt-Weiterbildung vermittelt.

Seit 2008 ist das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. zentrales Weiterbildungsinstitut der D3G. www.d3g.org

Seit 2017 ist das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. anerkanntes Mitglied bei EGATIN (European Group Analytic Training Institutions Network).

Das BIG arbeitet in gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten mit der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin.

Seit 2015 gestaltet das BIG gemeinsamen mit den psychoanalytischen Aus- und Weiterbildungsinstituten in Berlin im Kontext der Langen Nacht der Wissenschaften die Lange Nacht der Psychoanalyse.

In 2017 gestaltet das BIG gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse D3G und der Group Analytic Society international (GASi) die alle drei Jahre stattfindende internationale Tagung in Berlin.










Geschichte und Verbindungen

Unter den klinisch-psychotherapeutisch arbeitenden Kollegen Berlins gab es immer ein reges Interesse an Gruppenanalyse und gruppenpsychotherapeutischer Praxis.

Während der Teilung und Eingrenzung der Stadt nutzte eine große Zahl psychoanalytisch-klinischer Praktiker West-Berlins die Weiterbildung der Institute GRAS, Heidelberg, Zürich, Göttingen, Altaussee sowie die Tagungen und Fortbildungsangebote der Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie im DAGG. Aber es bildete sich innerhalb der Stadt kein Zentrum gruppenanalytischer Diskussion und Weiterbildung. Ansätze dazu gab es jedoch in den psychoanalytischen Instituten.

In der DDR hatte sich die Intendierte Dynamische Gruppenpsychotherapie zum wesentlichen Verfahren der Psychotherapie entwickelt und fand in der stationären Psychotherapie breite Anwendung. Aber es gab natürlich zwischen Ost- und Westberliner Gruppenpsychotherapeuten nur äußerst wenige kollegiale Kontakte.

Nach der Aufhebung der vielfältigen Teilungen und Eingrenzungen änderte sich die Situation für die gruppenpsychotherapeutisch arbeitenden Kollegen Berlins. Aus den psychoanalytischen Instituten beider Teile der Stadt heraus entwickelte sich das Bedürfnis nach einem gemeinsamen Ort der Diskussion gruppenanalytischer Praxis in Berlin.

Nach einem mehrjährigen Vorlauf intensiver Diskussionen gruppenpsychotherapeutischer Praxis der Teilnehmer wurde 2003 das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. gegründet.

Die Verbundenheit der Mitglieder mit den Weiterbildungstraditionen der unterschiedlichen gruppenanalytischen Institute sowie die bereits bestehenden curricularen Ansätze in den psychoanalytischen Instituten ermöglichten eine schnelle Entwicklung der Weiterbildung und ein umfangreiches Programm wissenschaftlicher Diskussion und Fortbildung.

Die durch die Trennung bewirkte Vielfalt der Erfahrungen an verschiedenen Orten ist in der Zusammenführung zu einer kraftvollen Instituts-Dynamik geworden. Die langjährig von Gerhard Wilke, London, geleitete Großgruppenarbeit der Mitglieder ist eine wesentliche Grundlage der dynamischen Entwicklung des Instituts.

Im Rückblick auf die Entwicklung des Instituts ist deutlich, dass die Besonderheit der Gruppenanalyse zu ihrer Entwicklung in Berlin der Voraussetzung des freien Raums ohne Eingrenzungen und Aufteilungen bedurfte. 

Leitung des Instituts

Vorstand 

1. Vorsitzende:           Dipl.-Psych. Kathrin Albert         praxisalbert@gmx.de

Katrin Stumptner
Dipl.-Psych. Beate Cohrs
Dr. med Robert Ohlrich
Dr. med. Raoul Riemann

Weiterbildungs-Ausschuss

Leiter:                       Dr. med. Stephan Alder                   st-alder@t-online.de 
Stellvertreter:          Dipl.-Psych. Hermann Storm            he-storm@t-online.de

Dipl.-Psych. Mariola Pawlowska - Kocela
Dr. med. Stefan Rupprecht

Sekretariat und Datenschutzbeauftragte

Diana Wendt
Tel.: 0152 01961391
sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de

Vertrauensfrau

Dipl.Psych. Beate Grunert - Baillet                         
beate.grunert@gmail.com 
Tel.: 030 91423348

Verantwortliche Website und Raumplanung 



Kandidatensprecher:
Frau Dipl.-Psych. Maria Puschbeck-Raetzell
maria_puschbeck@yahoo.de
0177-3095015
Herr Dirk Effler
effler@effler-consulting.de
030 1703367247

Großgruppenleitung und Supervision:
Gerhard Wilke 

 

Satzung des Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.

- Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.05.08
- Änderungsbeschluss des geschäftsführenden Vorstands vom 15.10.09 bezüglich § 9.6 auf Anregung der Finanzbehörden

§ 1 Name, Sitz, Zweck und Aufgaben.
Das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. mit Sitz in Berlin verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Bildung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Die Vermittlung der Erkenntnisse der wissenschaftlichen Disziplin Gruppenanalyse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung von Informationsvorträgen für die Öffentlichkeit. Für Informationsveranstal-tungen und Vorträge werden keine Eintrittsgelder erhoben;
- Den Austausch gruppenanalytisch arbeitender Mitglieder des Vereins mit der Öffentlichkeit und eine zeitnahe Veröffentlichung der Diskussionsergebnisse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung einer Weiterbildung für gruppenanalytisch interessierte Angehörige pädagogischer, klinischer, pflegerischer und anderer Berufsgruppen mit dem Ziel, sich für gruppenanalytische Arbeit in den o.g. Arbeitsfeldern zu qualifizieren. Die Qualifizierung wird gewährleistet durch die Erfüllung fachlicher Standards entsprechend den Vorgaben und Richtlinien der Bundesärztekammer, der Bundespsychotherapeutenkammer, der Gesundheitsbehörden des Bundes und des Landes Berlin sowie sozialrechtlich relevanter Vorschriften und in Abstimmung mit den von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ausbildungsberechtigten Aus- und Weiterbildungs-Instituten.
- Die Förderung gegenseitigen wissenschaftlichen Austausches sowie die Einrichtung von Kooperationen mit gruppenanalytischen Instituten und Universitäten, sowie Universitätskliniken und Hochschulen, insbesondere der Fachbereiche Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medizin, einschließlich entsprechender internationaler Einrichtungen, sofern sie gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind.
§ 2 Selbstlose Tätigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 3 Mittel des Vereins
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§ 4 Ausgaben und Vergütungen
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 5 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung


§ 6 Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied kann werden, wer hinsichtlich gruppentherapeutischer Qualifikation die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft in den Sektionen Analytische Gruppentherapie und Intendierte Dynamische Gruppentherapie des DAGG bzw. die gruppentherapeutische Qualifikation der KBV-Anforderungen hinsichtlich analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Gruppenpsychotherapie (Anforderungen der Vereinbarungen und Richtlinien) oder gleichwertige Quali-fikationen erfüllt. Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich vorliegen. Der Beantragende muss sich der Mitgliederversammlung vor der Wahl persönlich vorstellen.
2. Außerordentliches Mitglied kann werden jede/r Ausbildungskandidat/In des Berliner Gruppenanalytischen Instituts mit dem Erreichen des Praktikantenstatus. Außerordentliche Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Sie können die MV bei Abstimmungen beraten, haben jedoch kein Stimmrecht.
3. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.
4. Über die Höhe zu zahlender Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
- Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres
- Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss wegen zweijähriger Säumigkeit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen nach rechtzeitiger eingeschriebener Mahnung oder wegen groben Verstoßes gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Hierzu bedarf es einer Mitteilung in der Einladung zur Mitgliederversammlung und einer ¾ -Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Für den Verein und die Kandidaten in der Weiterbildung sind die Ethik-Leitlinien der DGPT verbindlich.


§ 7 Organe des Vereins

1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung
4. der Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Austausch
5. der Beirat


§ 8 Die Mitgliederversammlung (MV)

1. Die ordentliche MV ist einmal jährlich einzuberufen. Außerordentliche Mitglieder-versammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist.
2. Die Einberufung der MV erfolgt schriftlich, auch durch Fax oder e-mail, durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Anträge zur Tagesordnung können von allen Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen dem Vorstand zwei Wochen vor dem Versammlungstermin vorliegen.
3. Die MV ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde. Für Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins gelten die unter §13 formulierten Voraussetzungen.
4. Die MV fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
5. Über die MV ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll muß, vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben, allen Mitgliedern zugänglich gemacht werden.
6. Aufgaben der MV. Die MV als das oberste beschlussfassende Organ des Vereins entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten. In ihre Zuständigkeit fallen insbesondere
- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.
- Entgegennahme des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer
- Entlastung und Wahl bzw. Abberufung der Mitglieder des Vertretungsvorstands
- Wahl von zwei Kassenprüfern, die stimmberechtigte Mitglieder sind und nicht dem Vorstand angehören, für die Dauer der Amtszeit des Vertretungsvorstands
- Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder, soweit schriftliche Anträge dazu vorliegen und die Antragsteller/innen anwesend sind
- Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
- Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
- Entscheidung von vereinsinternen wie -externen berufspolitischen Fragen
- Festsetzung des Mitgliedsbeitrags.


§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden und dem ersten und dem zweiten Stellvertreter. Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
2. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung in gesonderten Wahlgängen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt. Gegebenenfalls findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt hatten, statt. Werden für die Ämter des Vorsitzenden und der Stellvertreter jeweils nur ein Kandidat aufgestellt, können Vorsitzender und Stellvertreter in einem gemeinsamen Wahlgang gewählt werden. Die Wahlen sind auf Antrag eines ordentlichen Mitglieds geheim.
3. Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, wählt die MV ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
4. Der Vorstand kann jederzeit Mitglieder oder andere Fachleute für besondere Aufgaben heranziehen.
5. Der Vorstand ist für die Erledigung der laufenden Geschäfte und darüber hinaus für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. Dazu gehören insbesondere: Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Ausführung von deren Beschlüssen, Erstellung des Jahresberichts, Vertretung der gemeinsamen berufspolitischen Interessen aller Mitglieder.
6. Der Vorsitzende und alle weiteren Funktionsträger entsprechend der Satzung des Vereins haben Anspruch auf eine angemessene Aufwandsentschädigung, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Werden Mitglieder oder andere Personen vom Vorstand zur Wahrnehmung von Aufgaben des Vereins beauftragt, so finden die für den Vorstand geltenden Regeln entsprechende Anwendung.


§ 10 Der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung

1. Der Ausschuss besteht aus mindestens 5 ordentlichen Mitgliedern des Vereins. Zusätzlich gehören ihm zwei Vertreter der Ausbildungskandidaten mit beratender Stimme an. Davon sollen der/die Leiter/In des Ausschusses sowie der/die Stellvertreter/In sowie ein weiteres Mitglied GruppenlehranalytikerInnen nach den Richtlinien der Sektionen Analytische Gruppenpsychotherapie und Intendierte Dynamische Gruppentherapie des DAGG sein. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Ausschuss kann weitere ordentliche Mitglieder kooptieren. Die Dauer einer Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Die Weiterbildungsordnung orientiert sich an den Weiterbildungs - Richtlinien der Sektion Analytische Gruppenpsychotherapie und Intendierte Dynamische Gruppentherapie des DAGG.
3. Der Ausschuss beschließt das Curriculum und die Aufnahme der Bewerber zur Weiterbildung und führt das Abschlusscolloqium durch. Er koordiniert den praktischen Teil der Weiterbildung. Beschlüsse bedürfen der Genehmigung des Vorstands.
4. Der Ausschuss macht dem Vorstand Vorschläge zur Ernennung von Gruppenlehranalytikern, Dozenten und Lehrbeauftragten des Instituts sowie Vorschläge zur Beauftragung für die Durchführung von Zulassungsinterviews, Lehrgruppensupervision und Gruppenselbsterfahrung.
5. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.


§ 11 Der Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Austausch

1. Der Ausschuss besteht aus mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern des Vereins, die mit einem Leiter aus ihrer Mitte von der MV gewählt werden. Die zeitliche Dauer der Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Aufgabe des Ausschusses ist die Förderung und Betreuung von gruppen-analytischen und gruppenpsychotherapeutischen Forschungsarbeiten sowie die Organisation des wissenschaftlichen Austausches der Mitglieder.
3. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.

§ 12 Der Beirat

1. Der Beirat besteht aus je einem Vertreter der Einrichtungen, die hinsichtlich der Wahrnehmung des Weiter- und Fortbildungsangebots einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Gruppenanalyse abgeschlossen haben.
2. Der Beirat hat beratende Funktion hinsichtlich aller Fragen, die Lehrinhalte und -umfang für die kooperierenden Einrichtungen betreffen.
3. Der Beirat wird vom Vorstand mindestens einmal im Jahr schriftlich mit einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen und Bekanntgabe der Tagesordnung, die der aus seiner Mitte gewählte Beirats-Vorsitzende erstellt hat, einberufen.
4. Die Mitglieder des Beirats werden über die laufenden Geschäfte des Vereins und die Beschlüsse des Vorstandes regelmäßig und nach Bedarf unterrichtet. Die Beiratsmitglieder können an Vorstandssitzungen auf Beschluss des Vorstands beratend teilnehmen.


§ 13 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

1. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder zur Beschlussfähigkeit erforderlich.
1.1 Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Nr. 1 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
1.2 Die erneute Versammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder. Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins bedürfen dabei der 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
1.3 Die Einladung zur weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten.
2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

Kooperation und Links

Kooperierende Berliner DGPT-Institute (Psychoanalytische Weiterbildung) und Universitäten

International Psychoanalytic University, Berlin, Stromstraße 3 in 10555 Berlin; http:// www.ipu-berlin.de

Institut für Psychotherapie Berlin (IfP): http://www.ifp-berlin.de

C. G. Jung- Institut Berlin e. V.: http://www.cgjung-institut-berlin.de

Berliner Psychoanalytisches Institut (Karl-Abraham-Institut): http://www.bpi-psa.de

Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP): http://www.bipp-berlin.de

Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und Psychotherapie Berlin (APB): http://www.apb.de

Institut für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik Berlin (IPB): http://www.ipb-dpg-berlin.de

Alfred-Adler-Institut Berlin (AAI): http://www.adlerinstitut-berlin.de

Edith-Jacobson-Institut Berlin (EJI): http://www.edith-jacobson-institut.de



Kooperierende Einrichtungen der Facharzt-Weiterbildung

Kollegium für Psychotherapeutische Medizin
Berlin-Brandenburg e.V. (KPMB): http://www.kpmb-info.de



Fachgesellschaften / Berufsverbände

Berufsverband approbierter Gruppenpsychotherapeuten http://www.BAG.info.ms

Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G): http://www.D3G.org

Group Analytic Society (International) London: http:// www.groupanalyticsociety.co.uk

Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT): http://www.dgpt.de

Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV): http://www.dpv-psa.de

Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG): http://www.dpg-psa.de

Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie (DGAP): http://www.cgjung.de

Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie: http://www.dgip.de

Europäische Vereinigung für Transkulturelle Gruppenanalyse (EATGA) http://www.eatga.net

EGATIN (European Group Analytic Training Institut Network) http://www.egatin.net

Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten in Deutschland (VAKJP): http://vakjp.de



Diverse

Ärztekammer Berlin: http://www.aerztekammer-berlin.de

Psychotherapeutenkammer Berlin: http://www.psychotherapeutenkammer-berlin.de

Kassenärztliche Vereinigung Berlin (KV): http://www.kvberlin.de

Kassenärztliche Bundesvereinigung: http://www.kbv.de

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM): http://www.dgpm.de

Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM): http://www.dkpm.de
 

Impressum

Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V.
Schönhauser Allee 175, 10119 Berlin

Büro und Kontakt (nur Postadresse)
Stephensonstraße 16
14482 Potsdam

Telefonische Sprechzeiten: Di und Mi von 12:00-13:00 Uhr
Tel. 0331-70 41 78 11, Fax 0331-70 41 78 10

Mail: sekretariat@gruppenanalyse-berlin.de
Internet: www.gruppenanalyse-berlin.de

Vorsitzende
Dipl.-Psych. Kathrin Albert
Wilhelmshöher Straße 17
12161 Berlin
Telefon: 030 - 32303003

Vereinsregister Nr. 25593 Nz beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

 


Satzung

- Beschluss der Mitgliederversammlung vom 29.05.08
- Änderungsbeschluss des geschäftsführenden Vorstands vom 15.10.09 bezüglich § 9.6 auf Anregung der Finanzbehörden

§ 1 Name, Sitz, Zweck und Aufgaben
Das Berliner Institut für Gruppenanalyse e.V. mit Sitz in Berlin verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Bildung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Die Vermittlung der Erkenntnisse der wissenschaftlichen Disziplin Gruppenanalyse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung von Informationsvorträgen für die Öffentlichkeit. Für Informationsveranstal-tungen und Vorträge werden keine Eintrittsgelder erhoben;
- Den Austausch gruppenanalytisch arbeitender Mitglieder des Vereins mit der Öffentlichkeit und eine zeitnahe Veröffentlichung der Diskussionsergebnisse an die Öffentlichkeit;
- Die Durchführung einer Weiterbildung für gruppenanalytisch interessierte Angehörige pädagogischer, klinischer, pflegerischer und anderer Berufsgruppen mit dem Ziel, sich für gruppenanalytische Arbeit in den o.g. Arbeitsfeldern zu qualifizieren. Die Qualifizierung wird gewährleistet durch die Erfüllung fachlicher Standards entsprechend den Vorgaben und Richtlinien der Bundesärztekammer, der Bundespsychotherapeutenkammer, der Gesundheitsbehörden des Bundes und des Landes Berlin sowie sozialrechtlich relevanter Vorschriften und in Abstimmung mit den von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ausbildungsberechtigten Aus- und Weiterbildungs-Instituten.
- Die Förderung gegenseitigen wissenschaftlichen Austausches sowie die Einrichtung von Kooperationen mit gruppenanalytischen Instituten und Universitäten, sowie Universitätskliniken und Hochschulen, insbesondere der Fachbereiche Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Medizin, einschließlich entsprechender internationaler Einrichtungen, sofern sie gemeinnützige Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind.

§ 2 Selbstlose Tätigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mittel des Vereins
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 4 Ausgaben und Vergütungen
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Auflösung des Vereins
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung


§ 6 Mitgliedschaft
1. Ordentliches Mitglied kann werden, wer hinsichtlich gruppentherapeutischer Qualifikation die Voraussetzungen zur Mitgliedschaft in der D3G bzw. die gruppentherapeutische Qualifikation der KBV-Anforderungen hinsichtlich analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Gruppenpsychotherapie (Anforderungen der Vereinbarungen und Richtlinien) oder gleichwertige Quali-fikationen erfüllt. Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich vorliegen. Der Beantragende muss sich der Mitgliederversammlung vor der Wahl persönlich vorstellen.
2. Außerordentliches Mitglied kann werden jede/r Ausbildungskandidat/In des Berliner Gruppenanalytischen Instituts mit dem Erreichen des Praktikantenstatus. Außerordentliche Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Sie können die MV bei Abstimmungen beraten, haben jedoch kein Stimmrecht.
3. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet die Mitgliederversammlung.
4. Über die Höhe zu zahlender Beiträge entscheidet die Mitgliederversammlung
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
- Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand drei Monate zum Ende des Geschäftsjahres
- Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss wegen zweijähriger Säumigkeit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen nach rechtzeitiger eingeschriebener Mahnung oder wegen groben Verstoßes gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Hierzu bedarf es einer Mitteilung in der Einladung zur Mitgliederversammlung und einer ¾ -Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Für den Verein und die Kandidaten in der Weiterbildung sind die Ethik-Leitlinien der DGPT verbindlich.


§ 7 Organe des Vereins
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
3. der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung
4. der Ausschuss für Forschung und wissenschaftlichen Austausch
5. der Beirat


§ 8 Die Mitgliederversammlung (MV)
1. Die ordentliche MV ist einmal jährlich einzuberufen. Außerordentliche Mitglieder-versammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist.
2. Die Einberufung der MV erfolgt schriftlich, auch durch Fax oder e-mail, durch den Vorstand mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Anträge zur Tagesordnung können von allen Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen dem Vorstand zwei Wochen vor dem Versammlungstermin vorliegen.
3. Die MV ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde. Für Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins gelten die unter §13 formulierten Voraussetzungen.
4. Die MV fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
5. Über die MV ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll muß, vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterschrieben, allen Mitgliedern zugänglich gemacht werden.
6. Aufgaben der MV. Die MV als das oberste beschlussfassende Organ des Vereins entscheidet über alle grundsätzlichen Angelegenheiten. In ihre Zuständigkeit fallen insbesondere
- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands.
- Entgegennahme des Kassenberichts und des Berichts der Kassenprüfer
- Entlastung und Wahl bzw. Abberufung der Mitglieder des Vertretungsvorstands
- Wahl von zwei Kassenprüfern, die stimmberechtigte Mitglieder sind und nicht dem Vorstand angehören, für die Dauer der Amtszeit des Vertretungsvorstands
- Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder, soweit schriftliche Anträge dazu vorliegen und die Antragsteller/innen anwesend sind
- Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
- Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
- Entscheidung von vereinsinternen wie -externen berufspolitischen Fragen
- Festsetzung des Mitgliedsbeitrags.


§ 9 Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden und dem ersten und dem zweiten Stellvertreter. Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
2. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter werden von der Mitgliederversammlung in gesonderten Wahlgängen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt. Gegebenenfalls findet eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt hatten, statt. Werden für die Ämter des Vorsitzenden und der Stellvertreter jeweils nur ein Kandidat aufgestellt, können Vorsitzender und Stellvertreter in einem gemeinsamen Wahlgang gewählt werden. Die Wahlen sind auf Antrag eines ordentlichen Mitglieds geheim.
3. Der Vorstand wird für die Dauer von drei Jahren gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Einmalige Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied des Vorstands vor Ablauf der Amtsperiode aus, wählt die MV ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.
4. Der Vorstand kann jederzeit Mitglieder oder andere Fachleute für besondere Aufgaben heranziehen.
5. Der Vorstand ist für die Erledigung der laufenden Geschäfte und darüber hinaus für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. Dazu gehören insbesondere: Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Ausführung von deren Beschlüssen, Erstellung des Jahresberichts, Vertretung der gemeinsamen berufspolitischen Interessen aller Mitglieder.
6. Der Vorsitzende und alle weiteren Funktionsträger entsprechend der Satzung des Vereins haben Anspruch auf eine angemessene Aufwandsentschädigung, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Werden Mitglieder oder andere Personen vom Vorstand zur Wahrnehmung von Aufgaben des Vereins beauftragt, so finden die für den Vorstand geltenden Regeln entsprechende Anwendung.


§ 10 Der Ausschuss für Aus-, Weiter- und Fortbildung
1. Der Ausschuss besteht aus mindestens 5 ordentlichen Mitgliedern des Vereins. Zusätzlich gehören ihm zwei Vertreter der Ausbildungskandidaten mit beratender Stimme an. Davon müssen der/die Leiter/In des Ausschusses sowie der/die Stellvertreter/In sowie ein weiteres Mitglied GruppenlehranalytikerInnen nach den Richtlinien der D3G sein. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Ausschuss kann weitere ordentliche Mitglieder kooptieren. Die Dauer einer Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Die Weiterbildungsordnung orientiert sich an den Weiterbildungs - Richtlinien der D3G.  
3. Der Ausschuss beschließt das Curriculum und die Aufnahme der Bewerber zur Weiterbildung und führt das Abschlusscolloqium durch. Er koordiniert den praktischen Teil der Weiterbildung. Beschlüsse bedürfen der Genehmigung des Vorstands.
4. Der Ausschuss macht dem Vorstand Vorschläge zur Ernennung von Gruppenlehranalytikern, Dozenten und Lehrbeauftragten des Instituts sowie Vorschläge zur Beauftragung für die Durchführung von Zulassungsinterviews, Lehrgruppensupervision und Gruppenselbsterfahrung.
5. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.


§ 11 Der Ausschuss Wissenschaft und Forschung
1. Der Ausschuss besteht aus mindestens fünf ordentlichen Mitgliedern des Vereins, die mit einem Leiter aus ihrer Mitte von der MV gewählt werden. Die zeitliche Dauer der Wahlperiode orientiert sich an der des geschäftsführenden Vorstands.
2. Aufgabe des Ausschusses ist die Förderung und Betreuung von gruppen-analytischen und gruppenpsychotherapeutischen Forschungsarbeiten sowie die Organisation des wissenschaftlichen Austausches der Mitglieder.
3. Der/die Leiter/in des Ausschusses informiert den geschäftsführenden Vorstand regelmäßig über die laufenden Aktivitäten und Beschlüsse.

§ 12 Der Beirat
1. Der Beirat besteht aus je einem Vertreter der Einrichtungen, die hinsichtlich der Wahrnehmung des Weiter- und Fortbildungsangebots einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Gruppenanalyse abgeschlossen haben.
2. Der Beirat hat beratende Funktion hinsichtlich aller Fragen, die Lehrinhalte und -umfang für die kooperierenden Einrichtungen betreffen.
3. Der Beirat wird vom Vorstand mindestens einmal im Jahr schriftlich mit einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen und Bekanntgabe der Tagesordnung, die der aus seiner Mitte gewählte Beirats-Vorsitzende erstellt hat, einberufen.
4. Die Mitglieder des Beirats werden über die laufenden Geschäfte des Vereins und die Beschlüsse des Vorstandes regelmäßig und nach Bedarf unterrichtet. Die Beiratsmitglieder können an Vorstandssitzungen auf Beschluss des Vorstands beratend teilnehmen.


§ 13 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

1. Zur Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder zur Beschlussfähigkeit erforderlich.
1.1 Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Nr. 1 nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens 4 Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen.
1.2 Die erneute Versammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder. Beschlüsse zur Satzungsänderung und zur Auflösung des Vereins bedürfen dabei der 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
1.3 Die Einladung zur weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten.
2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.